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H A N D B U C H   D E S   B E W U S S T WA N D E R N S   O N L I N E

wenn Sie furchtbares Erfahren, bleiben Sie am Ende Ihrer Gedankengänge 
positiv im Sinn!

Dies   sind   wesentliche  Aspekte,   die   in   unserer   heutigen   Wendezeit   zu 
Überdenken  sind.   Kleine  Rückkopplungskreisläufe  in  der   Region,  enge 
Kooperationen   von   Dienstleistern   vor   Ort,   kurze   Transportwege,   die 
Möglichkeiten   der   Selbstversorgung   ausleben...   Äußeres,   materielles 
Wachstum ist in Sättigungs- und Fliessgleichgewichtsphasen von Systemen 
nicht mehr pauschal, sondern bewusst ziel-, bzw. gleichgewichtsorientiert 
und nur zeitlich begrenzt zu fördern. Dies gilt in der Zukunft auch für alle 
unsere Wirtschaftssysteme. Ein Blick in die Systemtheorie, in die Ökologie 
und   die   Neurobiologie   kann   vor   weiterem   Schaden   und   gefährlicher 
Orientierungslosigkeit   schützen   und   neue   befriedigende   Lebensräume 
erschließen   helfen.   Nach   der   gewaltigen   äußeren,   materiellen 
Wachstumsphase der letzten vierhundert Jahre ist inneres bzw. geistiges 
Wachstum und Aufklärung zwingend nötig. Die Wachstumsbestrebungen 
unserer  Eltern  und Vorfahren  haben  uns  ganz  natürlich  an  ökologische 
Grenzen   gebracht.   Wir   befinden  uns   nun  auch   wirtschaftlich   in   einer 
Sättigungsphase.   Es   ist   nur   eine   Frage   der   Zeit   bis   öffentlich   ein   0-
Wachstum als Wirtschaftsziel steht. Wenn dieses Werk erscheint, kann es 
durchaus schon passiert sein. Noch einmal: Äußeres Wachstum zwingt uns 
heute zu geistigem Wachstum weltweit, oder wir werden Spielball unserer 
eigenen Wachstumsbestrebungen.
Aufklärung,  Gewaltverzicht,  Einnischen!  Ganzheitlich-freies  Denken im 
Alltagsmoment   und   ökologisches   Gleichgewicht   im   Alltag   und   der 
Hauswirtschaft, in Politik und Wirtschaft, im Beruf und in der Finanzwelt 
ist bald Inhaltlich für viele nicht mehr fremd, egal wie wir es auch nennen 
werden. Es ist nun unsere Aufgabe, uns als biologische Art unter Millionen 
anderer als „eins“ mit dem Umgebungssystem zu erkennen, verstehen zu 
lernen,   empfinden  zu   lernen.   Es   ist   vielleicht   das   „Soll“,   diesen  Weg 
persönlich  und  genussvoll   zu   finden,  zu   gehen  und  an   unsere   Kinder 
weiterzugeben! Dies ist machbar. Wer sich früh auf den Weg macht, der 
wird von der tatsächlichen Entwicklung im Alltagsmoment nicht so genötigt 
werden.  Oder  besser  gesagt,  wird  sich  als   Mensch  persönlich  nicht  so 
genötigt fühlen! Ganzheitlich-freies Denken kann jeder lernen und es kann 
sehr viel Freude machen, es ist ein guter Weg.
Nur   wenn   wir   die   Ehrlichkeit   und   Veränderlichkeit   unseres 
Umgebungssystems und seiner Vielfalt erkennen und respektieren lernen, 
sie lieben lernen und im Alltagsmoment in unser Selbstverständnis und 
Verhalten übernehmen bzw. integrieren, nur dann werden wir mit unserem 
Umgebungssystem weitgehend genüsslich, in Angstfreiheit und Schönheit, 

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