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H A N D B U C H   D E S   B E W U S S T WA N D E R N S   O N L I N E

Orientiere dich doch ab und zu an dem Ziel der bewussten Vereinigung mit 
deiner   Umgebung   und   an   den   großen   guten   emotional-assoziativen 
Gedanken des Respekts und der Liebe. Überall wo du sie im Alltag spürst 
und   entwickelst,   dort   ist   eine   ganzheitlich-freie   Gemeinschaft   mit   der 
Vielfalt und Veränderung und ihrem »Vielleicht-Bewusstsein« nicht weit.
Die Liebe ist der letzte Schleier vor der Einheit mit der Geliebten... aber 
auch  der  einzige Weg...   vielleicht  dauert   es   auch  ein  Leben  lang,   ihn 
auszusöhnen  und  zu  lüften.  Kein  schlechter Weg! Verzweiflung,  Sorge, 
Angst, Hass und Gewalt sind dagegen dicke Mauern, Mauern zwischen dir 
und der geliebten Vielfalt. 
Sammle   also   bewusst   positive   Erfahrungen   und   wandere   in   positiven 
Gedankengängen immer wieder hin zum positiven emotional-assoziativen 
Denken   und   zusammen   mit   deiner   Vielfalt   und   sieh   die   schlechten 
Erlebnisse als Chance. Eine Chance etwas Wesentliches wahrnehmen zu 
lernen, dass dir bisher noch nicht in all seiner Lebendigkeit und Schönheit, 
Wirksamkeit und Klarheit bewusst und wirksam zu eigen war! Vielleicht 
lernst du in den schlimmsten Situationen das größte Vertrauen, die tiefste 
Vergebung, die selbstloseste Liebe, den wundervollen nächsten Moment, 
das heilvolle der Zeit oder einfach nur deine Kraft und »deinen Mut der 
keinen,   positiven  Gedankenschritte«   kennen.  Es   geht  um  eine  überaus 
wirkungsvolle,   friedvolle,   liebevolle,   lebendige   Gemeinschaft,   eine 
freiwillige, gleichberechtigte Kooperation mit der Vielfalt. Oder wie soll 
diese Gemeinschaft für dich sein, wie soll dein Leben sein? 
Auch ein fröhliches, liebevolles, ganzheitlich-frei denkendes Bewusstsein 
muss erst geboren werden. Geburten sind auch im Geiste nicht immer leicht 
und ohne Komplikationen. Manchmal ist es – wie sich umstülpen müssen, 
manchmal   wie   sich   fallen   lassen,   manchmal   wie   erlöst   sein   und 
herausflutschen, manchmal wie alles zurücklassen müssen, manchmal wie 
sich zerreißen lassen, manchmal kommt unser Bewusstsein über unsere 
gemeinsame Geburt erst viel später nach unserer Geburt zu uns bzw. zu 
sich.   Lass   dir   Zeit,   öffne   dich   und   lass   dich   in   der   Freude   auf   ein 
gemeinsames, neues Leben bewusst wandern, Schritt für Schritt.

Prinz: Wie kann ich mir das so leicht wie möglich machen?

König: Ich schenke der Vielfalt meiner Umgebung erst ab und zu und 

dann immer öfter das Beste was ich als Mensch habe. Ich schenke mein 

liebevolles, lebendiges, ungeteiltes Bewusstsein im Moment, meine  

Aufmerksamkeit, ein Stück meiner Lebenszeit. Dann werde ich auch bald 

in einer kooperativen Gemeinschaft mit der Vielfalt ganzheitlich-frei 

aufgehen.

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