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H A N D B U C H   D E S   B E W U S S T WA N D E R N S   O N L I N E

Jede biologische Art musste sich an Grenzen des wirksamen Ökosystems 
gewöhnen. Auch jeder muss nun sein besonderes biologisches Artmerkmal 
nutzen, sein menschliches Bewusstsein. Wir Menschen kommen an unsere 
Grenzen und unser unbewusstes Leben wirkt auf uns zurück. Ich habe 
jedoch für die Lösung dieser Probleme noch viele Nervensystemressourcen. 
Vor allem in der »Vernunft« des emotional-assoziativen Denkens und der 
»Vernunft« des ganzheitlich-freien Denkens im Alltagsmoment habe ich 
noch richtig viele Reserven. Bewusst wachse ich also innerlich z.B. in der 
Fähigkeit   des   emotional-assoziativen   und   ganzheitlich-freien   Denkens, 
denn   hier   finde   ich   dauerhafte   Erfüllung,   Lebendigkeit,   Veränderung, 
Erlebnisqualität, wirkliche Sicherheit und gleichzeitig kann ich auf meinen 
äußerlichen »Systemfrieden«, kann ich auf ein ökologisches Gleichgewicht 
meiner Umgebung achten und unsere naturnahen, ursprünglichen Momente 
bewahren   und   damit   die   Grundvoraussetzung   für   mein   geistiges   und 
körperliches   Leben   und   für   meinen   Nachwuchs   sichern.   Auch   meine 
unmittelbare Ausbildung zum ganzheitlich-freien Denken orientiert sich an 
diesen Zielbetrachtungen.“

Was   ist   die   Lebenszielvorgabe   deines   Umgebungssystems?   Was   dein 
Umgebungssystem  »will«,   findest   du  am  Ende  deiner  Ausbildung  zum 
ganzheitlich-freien   Denken   selbst   heraus!   Wir   haben   von   unserem 
Umgebungssystem nichts »Unnatürliches« zu befürchten.
 

König: Ja – hier muss ich schweigen, denn worüber ich aus 

Kommunikationsgründen nicht sinnvoll sprechen kann, darf ich rational-

folgerichtig schweigen und dabei genüsslich emotional und etwas 

verschmitzt ganzheitlich-frei denken. Diesen »Willen«, die  

»Zielstrebigkeit« deiner Umgebung von Moment zu Moment zu erahnen,  

zu entdecken, zu erkennen, immer intensiver zu erleben, zu geniessen ist 

ein angenehmer Grund mehr für diese Ausbildung bzw. etwas 

Nachhilfeunterricht  im Fach Ökologie.

In der Ausbildungspraxis ist es wichtiger, dass wir uns die natürlichen und 
auch   die   persönliche   Ziele   des   Menschen   oder   des   menschlichen 
Sozialverbandes   oder   der   Gesellschaft,   in   der   wir   momentan   leben, 
verdeutlichen. Dies ist schon deshalb gut, um sich später nicht selbst immer 
wieder   an   weniger   natürlich   lebenden  Menschen,   Gemeinschaften  und 
Gesellschaften zu entrüsten und aufzureiben.
Beispiele   von  persönlichen  Zielen   der   Menschen,   Gemeinschaften   und 
Gesellschaften: Pokern, Wirtschaftswachstum, (nationale) Sicherheit, mehr 
Umsatz, mehr Gewinn, höheren Lebenstandart, mehr Gerechtigkeit, mehr 

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