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H A N D B U C H   D E S   B E W U S S T WA N D E R N S   O N L I N E

bewusst sein und in diesem Sinne ganzheitlicher gesund sein.
Weil   trennende  Auseinandersetzungen   und   Stress   mit   sich   und   seiner 
Umgebung auf die Dauer nerviger sind, als dauerhafte Zusammenarbeit 
und   verbindliche   Kooperation,   gemeinsam   wachsendes   Vertrauen... 
liebevolle Gleichberechtigung... lebendige Zufriedenheit.

RW-Frage: Warum?
RW/EW-Antwort: Die Frage ist gut und freut mich! Es ist einfach so!

RW-Frage: Wird mein Leben nach der Ausbildung stressfrei sein?
RW-Antwort: Wenn ich unter Stressfreiheit nicht Stresslosigkeit verstehe – 
ja durchaus.

RW-Frage: Was gibt mir die Sicherheit, dass Genuss gut und Leid schlecht 
ist? 
RW-Antwort: Der geduldige Vergleich von Leid- und Freudenerfahrung, 
der Vergleich von Schmerzerfahrung und Genusserfahrung, der Vergleich 
von  Sorgen-  bzw.  Angsterfahrung  und  Zufriedenheitserfahrung  und  der 
Vergleich   von   Leben   und   Ableben.   Es   ist   mein   Rational-   bzw. 
Emotionalwerkzeug selber, das diesen Vergleich führt und dadurch sich 
selbst die Sicherheit gibt, was nun Gut oder Böse, Genuss und Verdruss im 
Allgemeinen und Speziellen ist.

RW-Frage: Anhand welcher Kriterien wird denn verglichen?
RW-Antwort: Das kommt darauf an, weshalb der Vergleich, die Trennung 
nötig ist. Nun, mit dem RW im Sinne der Emotionen gesprochen: Ist der 
emotional-assoziative   Gedanke   beispielsweise   schmerzhaft,   dauerhaft 
unangenehm,  heftig  und  verhindert  dadurch  viele  schöne  Dinge,  ist   es 
Verdruss.   Ist   der   emotional-assoziative   Gedanke   vielfältig,   verspielt, 
klasse, und lässt viele Dinge zu, ist es Genuss – jedenfalls im Sinne der 
kleinen lebendigen Wanderschule.
 
RW-Frage: Was mache ich denn mit drohendem Leid (Schmerz, Sorge, 
Verdruss, Ableben usw.), das versaut mir doch den ganzen Genuss schon 
jetzt, wenn ich daran nur denke?
RW-Antwort: Ihm aus dem Wege gehen; Leid vorausschauend vermeiden; 
und den Lebensgenuss liebend erhalten! Oder du musst, wenn eine Flucht 
nicht   möglich  ist,   mitten   hindurch   und   dich   mitten   im   Leid   liebevoll 
aussöhnen (weinen,  suchen, kämpfen... im kooperativen Fall den Ausweg 
im   gemeinsamen   Sieg   finden,   im   schlimmsten   Fall   sterben   oder 
vernichten...) um unausweichlichem Leid aus dem Wege zu gehen. (Aber 

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