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Rückkoppel- und Aussöhnübung 4

Variationen im Sinne der Ausbildung

König: Wir sehen beispielsweise die Wirkeinheit »Brot« beim Umher- 

bzw. Weiterwandern vor uns.

Nun nehmen wir unseren Gedanken »Brot« in Form einer rational-

folgerichtigen Frage und halten ihn uns vor bzw. beziehen ihn auf uns, 

unsre Lebenssituation (hier beim Lesen). Nun durchdenken und prüfen  

wir ehrlich, ob dieser Aspekt von Belang oder von besonderer Bedeutung  

für uns ist. Wir sollten mit einem rational-folgerichtigen bzw. emotional-

assoziativen Gedanken begründen können, warum dieser Aspekt von  

Bedeutung ist oder nicht. Danach söhnen wir ihn mit einer Tat aus.

RW-Frage: Sollten wir essen, haben wir Hunger?

Nun haben wir beispielsweise keinen Hunger. So lautet unsere RW/EW-

Antwort: Kein Hunger!

Unsere Aussöhnungstat: Den rational-folgerichtigen Gedanke »Brot« 

söhnen wir meditativ aus. Dies ist schon in dem Moment geschehen, wo 

uns klar geworden ist, dass wir keinen Hunger haben.

Haben wir Hunger, dann heißt die Antwort: Ich habe Hunger.

Unsere Aussöhnungstat: Wir schnappen uns das Brot oder etwas anders 

Leckeres und verbinden uns mit dieser Stoffwechselgenusstroge der Stufe  

vier. Wir essen so lange bis wir den emotional-assoziativen Gedanken der  

Sättigung verspüren und es den Brot-Gedanke und den Hunger wie von  

allein löst.

Wir haben nun die Aussöhnung des Brot-Gedankens während der  

Rückkopplung mit unserem emotional-assoziativen Hungergedanken in 

Verbindung gebracht und aus sich selbst herausgeführt.  Durch die  

bewusste Essen-Handlung ausgesöhnt. Wir haben wirkungsvoll in 

unserem Sinne gehandelt. Wir haben im Alltagsmoment durch unsere 

Aussöhnhandlung und in Bezug auf den emotional-assoziativen  

Gedanken des Hungers bewusst ganzheitlich-frei Gedacht. Leider (?)  

besteht die Wahrnehmungsvielfalt bzw. die individuelle Wirklichkeit des 

Menschen nicht nur aus einem emotional-assoziativen Hungergedanken. 

Um in vollem Umfange der ganzheitlich-freien Denkfähigkeit des  

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