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H A N D B U C H   D E S   B E W U S S T WA N D E R N S   O N L I N E

Abbildung 13: Systematikbeispiel 3 zeigt dir den »Fußabdruck eines ganzheitlich-
freien Bewusstseins«. Die Verhältnisse der dargestellten Flächen zueinander sind 
subjektiv abgeschätzt, eher symbolisch.

Jede der drei bewussten Erlebniswelten grenzt an die »unbewusste und 
halbbewusste   Erlebniswelt   bzw.   Vielfalt«.   Die   Größenverhältnisse   der 
Erlebnis- und Vorstellungswelten zueinander sind natürlich individuell von 
Mensch zu Mensch verschieden. Jedoch »fasst« eine im Alltag ausgebildete 
ganzheitlich-freie   Erlebnis-   und  Vorstellungswelt   deutlich  mehr  Vielfalt 
bewusst, als eine im Alltag ausgebildete emotional-assoziative Erlebnis- 
und Vorstellungswelt und diese wiederum mehr Vielfalt, als die rational-
folgerichtige Erlebnis- und Vorstellungswelt. Letztere besteht »lediglich« 
aus »bewussten, rational-folgerichtigen Gedankengängen«.
Beachte   abweichend  von  der   Darstellung,   dass   die   bewusste   rational-
folgerichtige Erlebnis- und Vorstellungswelt im Alltag ein Bestandteil der 
bewussten emotional-assoziativen Erlebnis- und Vorstellungswelt ist bzw. 
sein kann. Wenn du (dir) die Vielfalt emotional-assoziativ erlebst, vorstellst 
und  fasst,   können  also   durchaus   deine   rational-folgerichtige  Gedanken 
deine   emotional-assoziativen   Gedanken   »unterstützen,   begleiten, 
durchblitzen   und   durchwirken«.   Die   bewusste   emotional-assoziative 
Erlebnis-   und Vorstellungswelt  wiederum  ist   Bestandteil  der  bewussten 
ganzheitlich-freien Erlebnis- und Vorstellungswelt. Rational-folgerichtige 
Gedanken   und   emotional-assoziative   Gedanken   sind   also   Bestandteil 

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