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H A N D B U C H   D E S   B E W U S S T WA N D E R N S   O N L I N E

und Zahnarztbesuch dienen genauso deiner Sicherheit im Kopf wie gezielte 
Besuche   bei   Freunden   und   Verwandten   (Sauberkeit   in   deinen 
zwischenmenschlichen  Beziehungen).  Saubermachen  kannst  du  in   allen 
Lebensbereichen, welche deine Ausbildung berühren und das sind praktisch 
alle! Wissen was alles noch vorhanden ist und an einen Platz stellen – 
sodass dir behaglich ist! Ähnlich ist das auch mit deinem Lebensumfeld 
und  mit deiner  Gesundheit. Beim  Saubermachen kannst  und  solltest du 
zunehmend ganzheitlich vorgehen. 
Unordentlichkeiten können dir deutlich zeigen, was noch verändert werden 
könnte,   wo   es   weiter   geht.   Hier   merkst   du,   dass   Zufriedenheit   und 
Sauberkeit auch sehr subjektiv sein kann. Der eine hat seinen Frieden und 
keine Sorgengedanken im Nervensystem, obwohl er körperlich behindert 
ist.   Dem  anderen  machen  seine  neuerdings  auftretenden  Knieprobleme 
sorgen, denn er will doch den Berlinmarathon unbedingt durchziehen. 
Freiheit beginnt im Nervensystem! Das gilt auch für das Saubermachen. 
Wenn du die wichtigsten Verbindungen in deinem Nervensystem und zu 
deiner Umwelt stabilisiert hast, wird es nun Zeit aufzubrechen und dich 
dem kleinen bewussten Weiterwanderzyklus (Suchen-Erleben-Aussöhnen) 
zu widmen. Es sei denn, das Saubermachen an sich ist deine erste bewusste 
Erlebniswanderung   und   wird   dir   zum   Genuss   und   zum 
Entdeckungsabenteuer!

Ausrüstungscheck:  Die  Ausrüstung  ist   weniger  ein  Problem.  Du  hast 
meist  alles   am  und  im  Körper,   was   für  deine  Nervensystemausbildung 
wichtig ist. Der Rest ist dein Bier. Eine kleine Ausrüstungsschule findest du 
unter   dem   gleichnamigen   Kapitel   weiter   oben.   Für   den   Anfang   der 
Wanderschaft   reichen   deine   normale   Kleidung   und   ein   »Pausenbrot«. 
Gerade bei der Ausrüstung zeigen sich die Vorteile einer ganzheitlichen 
Ausbildungswanderung, die sich an dem Ausbildungs- und Lebensprinzip 
»Hilf« orientiert. Was das bedeutet, erfährst du im dritten Buch.
Während  der  Erlebniswanderungen  ist   es  sehr  hilfreich,  wenn  du  dein 
»geistiges  und  körperliches Ausrüstung-  und Werkzeugarsenal«  bewusst 
»im Kopf« hast. So lernst du besser die Stärken und Schwächen deiner 
geistigen Fähigkeiten kennen und weißt immer besser Bescheid, was du 
schon kannst und was (noch) nicht. Das stärkt dein Selbstvertrauen. Das 
gibt vor allem am Anfang der Ausbildung ein sicheres Gefühl. Auch wenn 
du »nackig« in der Gegend herumstehst, bist du bis an die Zähne mit sehr 
wirksamen Hilfsmitteln ausgerüstet. Du wirst vielleicht erstaunt sein, was 
alles   Brauchbares   in  dir   steckt  und  an  dir  herumhängt.  Ein  hilfreicher 
Ausrüstungsgegenstand ist ohne Zweifel Wanderweisheit Nummer 3.

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