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H A N D B U C H   D E S   B E W U S S T WA N D E R N S   O N L I N E

Es   gibt   immer   einen   nächsten   Schritt,   eine   nächste   wirkungsvolle 
Verbindung oder eine nächste Wirkeinheit! Diese Wanderweisheit wurde 
bis zum heutigen Tage zwar nur von lebendigen Wandergurus überliefert 
und weitergegeben, aber sie hat bisher ihren milliardenfachen Schimmer 
nicht verloren. Es lässt sich also immer ein kleines offenes Türchen finden.

Wanderweisheit Nummer 2: Lieb wandert weiter!
Das heißt für den Wanderanfänger erst einmal: Sei lieb zu dir selbst! Denn 
wenn du dich unwohl fühlst, krank oder müde, weil du nicht lieb zu dir 
selber und deinem Körper gewesen bist, wird dein Weg ein Horrortrip, der 
länger und länger wird. Jeder ungute emotional-assoziativer Gedanke wird 
dich von deinem Ziel ablenken oder bei der Vereinigung stören. Besonders 
bei  der Ausbildung  der  ganzheitlich-freien Arbeitsweise  deines  Gehirns 
(Metawerkzeugarbeit) verhindern harte, fokussierende, stark abgrenzende 
rational-folgerichtige   oder   emotional-assoziative   Gedanken   (vor   allem 
Angst,   Unwohlsein,   Zorn,   Hass,   Schmerzen,   Süchte)   deinen 
Ausbildungserfolg. Denn auch in deinem Gehirn gilt: Was sich abgrenzt, 
kann   nicht   verbunden   werden.   Schmerzen   zum   Beispiel   können   die 
ganzheitliche   Arbeitsweise   deines   Gehirns   bzw.   die   effektive 
Metawerkzeugarbeit extrem stören oder unterbrechen. Erst wenn du dich 
wohl   fühlst,   sich   ein   »Zuhausegefühl«   eingestellt   hat,   du   gelöst   und 
entspannt   bist,   du  dich   ungezwungen  geben  kannst,   wird   es   auch   ein 
effektiver   und   lebenswerter   Ausbildungsschritt.   Wenn   du   schon   mal 
versucht hast mit Kopfschmerzen zu lernen, dann weißt du was gemeint ist 
und  wo   der   Hase   läuft   oder   eben   nicht.   Dein   Nervensystem  ist   also 
während   der   Ausbildungsphase   empfindlich   gegenüber   unangenehmen 
Störungen und kann stark abgrenzende Gedanken nicht ab. 
Es sich in verschiedenen Ausbildungssituationen gemütlich zu machen, zu 
sich   selber   lieb   zu   sein   –   bedarf   einiger   Übung   und   ist   eines   der 
schwierigsten Aufgaben während der Ausbildung. Das gilt besonders, wenn 
du   das   erste   Mal   den   süßen   Duft   des   ganzheitlich-freien   Denkens 
geschnuppert   hast.   Das   ist   aber   nur   ein   kleiner,   wenn   auch   nicht 
unwichtiger Schimmer dieser hell strahlenden Wanderweisheit. 
Liebe   ist   ein   sich   öffnender,   umgangreicher   werdender,   emotional-
assoziativer Gedanke, der dein Leben durch die kleine MW-Arbeit sehr 
flexibel, verspiel und leicht werden lässt. Dabei werden effektiv viele neue 
Verbindungen zwischen den neuronalen Wirkeinheiten des Nervensystems 
hergestellt. 
Der emotional-assoziative Gedanke der Liebe beginnt zu wachsen. Liebe 
setzt   an   die   Stelle   des   Zweifels   das   Vertrauen   in   die   wirkungsvollen 
Verbindungen   mit   Wirkeinheit   der   Umgebung,   eröffnet   verspielt   neue 

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