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H A N D B U C H   D E S   B E W U S S T WA N D E R N S   O N L I N E

und emotional-assoziativ denken zu können, bringt einige neue Aspekte in 
dein   Leben   und   deine   Persönlichkeit.   Du   kannst   dir   während   deiner 
Meditationen,   wie   gesagt,   grundsätzlich   alles   nach   deinem   Willen 
vorstellbar machen. 
Du   kannst   Gutes   und   Böses   gleichermaßen   in   deiner   Vorstellung   in 
Erscheinung   treten   lassen.   Du   kannst   sogar   versuchen   beides 
gleichermaßen  in  der Tat  umzusetzen,  auszuleben  und  versuchen  deine 
Umgebung und deine Körpereinheit entsprechend zu verändern.
Die   kleine   lebendige   Wanderschule   und   besonders   die   kleine 
Genussdrogenschule, welche Genuss und ein gesundes, langes, zufriedenes 
Leben als ein Ziel kennt, empfiehlt dir eine konsequente aber verspielte 
Orientierung an Freude und positiven, lichtvollen Vorstellungsinhalten! Das 
gilt für das Leben im Alltag mit offenen Sinnen, genau so wie für das Leben 
im eigenen Innerland bei geschlossenen Augen und während deiner eigenen 
bewussten Meditationen und Vorstellungen. Meditiere darüber! Halten dir 
deine   Lebensziele   vor   Augen.   Dein   bewusstes   Leben   ist   auch   die 
Gesamtheit   aller   bewusst   empfundenen   und   gedachten   rational-
folgerichtigen   und   emotional–assoziativen   Gedanken.   Soll   diese 
Gesamtheit am Ende eher lichtvoll oder eher dunkel gewesen sein?

Warnung zu beiden Vorgängen 

Der bewusste Einsatz deines Rational-, Emotional- und Metawerkzeugs 
kann   dich   vielmehr   vor   Nervensystemüberlastungen   und   gefährlichen 
Extremen   schützen,   als   er   zu   Überlastung   führen   kann.   Wo   andere 
Menschen   in   Panik   geraden,   kannst   du   mit   deinen   drei   geistigen 
Werkzeugen   noch   vernünftig,   ruhig   und   bewusst   agieren   (siehe   auch 
»Steuerung der beiden Vorgange« weiter oben). Nur bei Missbrauch von 
bewusstseinsverändernden Drogen kann es bei normalgesunden Menschen 
im Extremfalle möglich sein, außer Kontrolle zu geraten.   Der bewusste 
MW-Gebrauch entzieht sich dann deiner Kontrolle bzw. wird unwirksam! 
Also   Finger   weg   von   allen   synthetischen   Drogen   bzw.   allen   übrigen 
Drogen in höheren Dosen. Sie ziehen deinem Bewusstsein den »Stecker 
aus der Wand«.

Wird dein bewusstes (Nach)Denken, deine bewusste RW-, EW- und MW-
Arbeit   nicht   nur   flexibler,   freier   und   verspielter,   sondern   unruhig   bis 
haltlos,   zunehmend   unkontrolliert,   hecktisch-nervig   und   flitzen   und 
springen deine bewussten Gedanken von einem Thema zum nächsten und 
gehen sie bald automatisch ineinander über, um immer wieder andere und 

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