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H A N D B U C H   D E S   B E W U S S T WA N D E R N S   O N L I N E

aussöhnen. 
Achte   auf   den   Rhythmus   deiner   heimatlichen   Umgebung,   verbringe 
bewusst lange Zeit mit ihrer Vielfalt und du wirst bald tiefe emotional-
assoziative   Gedanken   entwickeln   und   in   all   der   gleichberechtigten 
Lebewelt erkenne, was dich zum Menschen macht. Je eher du vor dem 
naturnahen Leben in deinen Landschaften vor deiner Stadt oder jenseits 
deiner Siedlung fliehst, umso entfernter bist du noch von dir, und dem 
dauerhaft,  ganzheitlich-freien  Moment,  dem  ganzheitlich-freien  Denken. 
Wenn du diese Momente nicht in der Natur finden, tragen und geniessen 
kannst, wirst du sie in unseren Gesellschaften nicht finden und halten und 
erst recht nicht geniessen können. Der Schlaf ist ein guter erster Anfang, 
um sich mit verschiedenen Umgebungssystemen auszusöhnen.    
Versuch die erste Regel der Aussöhnung erst einmal in außerberuflichen 
Lebenssituationen anzuwenden und auszuleben. Du wirst sicher je nach 
Umfeld und Situation etwas Aufsehen erregen und Konventionen brechen. 
Die Erfahrung in der Ausbildungspraxis zeigen aber meistens, dass sich 
schon nach erstaunlich kurzer Zeit niemand mehr um dich kümmert. Willst 
du   wissen   wie   natürlich,   menschlich,   friedlich   und   tolerant   dein 
Gemeinschaft oder Gesellschaft ist, dann Schlafe einfach ein und warte ab 
was passiert.  
Über längere Zeit erntest du meistens sogar Respekt, denn wer würde nicht 
gerne  auch  so   ausgeschlafen  sein.   Du   bist   dann  cool  und  machst   dir 
obendrein  noch  Freunde,  weil  stets   muntere  Menschen  im  allgemeinen 
reaktionsfähiger,   liebevoller,   lebensfroher,   lustiger   und   friedvoller, 
aufmerksamer   eben   rundum  geschmeidiger   und   bekömmlicher   für   die 
Gemeinschaft sind. 

W W W. B E W U S S T WA N D E R N . O R G       2 6 7

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