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H A N D B U C H   D E S   B E W U S S T WA N D E R N S   O N L I N E

Hinweise für begeisterte 

Wissenschaftlerinnen

In   diesem   Werk   werden   nicht   immer   gebräuchliche   Begrifflichkeiten 
verwendet, nicht aus Verachtung, Unwissenheit oder Faulheit heraus. Die 
Begriffe   heutiger   wissenschaftlicher   Arbeit   haben   sich   durch   ihre 
Herangehensweise und in der Tradition der folgerichtig-rational geprägten 
Wissenschaften  über  die  letzten  Jahrhunderte  entwickelt,  stehen  nun  in 
bestimmten folgerichtig-rationalen Verbindlichkeiten und werden im Alltag 
mehr oder weniger treffend verstanden und gebraucht. Ich möchte jedoch 
mit   den   hier   eingeführten   Begrifflichkeiten   neue   folgerichtig-rationale 
Gedanken, aber auch neue emotional-assoziative Gedanken, letztliche ein 
ganzheitlich-freies Denken aufdecken, auch ein ganzheitliches, empirisches 
„Erfahrungs-wissen-schaffen“   erlebbar   machen,   in   der   alle 
Funktionsebenen des Nervensystems bewusst geduldig und gleichberechtigt 
Berücksichtigung   und   Einsatz   finden   und   die   Assoziationen   und 
praktischen   Erfahrungen,   das   ganzheitliche   Kennenlernen   des 
Forschungsgegenstandes und letztlich das stimmige Zusammensein und der 
Aspekt   des   geduldig   einander   Formens,   des   Zusammenwirkens   im 
Alltagsmoment stärker im Mittelpunkt stehen.
Da   über   viele   emotional-assoziative   und   ganzheitlich-freie 
Erfahrungsbereiche ein folgerichtig-rationaler Erfahrungsaustausch, bzw. 
eine   Vermittlung   von   emotional-assoziativem   und   ganzheitlich-freiem 
„Erfahren, Wissen und Können“ schwer, oft nicht sinnvoll, nicht treffend 
genug, oft sogar unmöglich ist, bleibt früher oder später nur der Weg der 
Anwendung   der   universalen   Methode   der   bewussten   Wahrnehmung, 
Rückkopplung   und   Aussöhnung   unmittelbarer   Nervensystemaktivitäten. 
Über die Anwendung dieser Methode schafft sich jeder Anwender, bzw. 
jede Anwenderin individuellen Zugang zum ganzheitlich-freien Denken und 
Leben und zu einem neuen Selbstbewusstsein selbst in dem Maße, wie er 
oder sie es für angemessen hält und auch letztlich immer wieder tut. Da ist 
leider und zum Glück kein anderer Weg. Jeder erwachsene Mensch bleibt 
also   seines   eigenen  Bewusstseins   Schmied,  hin  und  wieder   heißt   dies 
natürlich  auch  Kooperationen  einzugehen,  zu  lernen,  oder  um  Hilfe  zu 
bitten.
Einige   Begriffe   und   ihre   Einführung   wurden   in   den   Dienst   eines 
anwendungsfreundlichen,   universalen   und   bewussten   Einsatzes   der 
Wahrnehmung,  Rückkopplung  und Aussöhnung  gestellt.   Vielleicht  kann 
sogar   ein   bewusstes   Arbeiten   mit   den   Funktionsebenen   unseres 

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