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H A N D B U C H   D E S   B E W U S S T WA N D E R N S   O N L I N E

zwischen   bewusstem   emotional-assoziativen   Denken   und   bewusstem 
rational-folgerichtigen   Denken   entspricht   prinzipiell   dem 
Qualitätsunterschied zwischen bewusstem emotional-assoziativen Denken 
und dem ganzheitlich-freien Denken. Der ganzheitlich-freie Gedanke ist 
ebenso eine neue Qualität des aktiven, menschlichen Nervensystems und 
ermöglicht   auch   einen   neuen   Aspekt,   eine   neue   Qualität   der 
(Selbst)Wahrnehmung. Es ist was es ist und du bist gezwungen dir im 
Alltag   diese   neue  Qualität   des   bewussten   ganzheitlich-freien   Denkens 
selbst im Eigenerleben zu erschliessen. 
Er   ist   natürlich   mit   einer   neuen   Dimension   des   Lebensgenusses,   des 
Glücklichseins,   des  Erfülltseins,  des  »im  Moment  richtig,  stimmig  und 
Unterwegsseins« verbunden!
Die Begrifflichkeit »Gedanken- und Gefühlsfreiheit« könnte im Vorfeld zu 
dem folgerichtig-rationalen Gedanken verleiten, ganzheitlich-freies Erleben 
ist   »Nichterleben«,  ist   das   Nichts   folgerichtig-rational   denken  und  das 
Nichts   emotional-assoziativ   denken,  

  ist   »Gefühls-   und 

Gedankenlosigkeit«. Dieser Zustand ist jedoch lediglich ein Extrem(wert) 
des ganzheitlich-freien Denkens und in der Alltagspraxis nicht dauerhaft 
lebbar. 

Ganzheitlich-freie Gedanken schließen keinesfalls folgerichtig-rationale 
Gedanken und emotional-assoziative Gedanken aus!

Ganzheitlich-freies Denken und Erleben ist ebenso wenig »allerleben«,  ist 
alles folgerichtig-rationale denken und alles emotional-assoziativ denken 
was der unmittelbare Moment hergibt. Auch dieses Extrem ist wohl kaum 
in einem lebendigen und vielfältigen Umgebungssystem im Alltagsmoment 
erlebbar. Hier ist deutlich und bewusst zwischen subjektivem Empfinden 
und der Tatsache zu unterscheiden, dass ein Gehirn nicht in der Lage ist 
alle Umgebungsveränderungen bewusst wahrzunehmen. Im ganzheitlich-
freien   Denken   existiert   viel   mehr   die   innerliche   Gewissheit   »unter 
Umständen   alles   Menschenmögliche   und   Nötige   folgerichtig-rational 
denken und emotional-assoziativ denken zu können«.
Es gibt natürlich im ganzheitlich-freien Moment ein stimmiges, positives 
»Empfinden«,  im  Moment  an   alles   gedacht  und  gefühlt  zu   haben,   im 
Moment befriedigt und vom  Leben erfüllt zu sein. Man kommt in den 
Genuss ein Urvertrauen in das unmittelbare Leben zu haben bzw. eine an 
ehrlichen Glauben erinnernde »Gewissheit« zu verspüren, eine Gewissheit 
mit ungeteilter,   lebendiger und doch gleichmütiger Aufmerksamkeit mit 
dem Lebensmoment »einig und wirkungsvoll verbunden« zu sein. 
Ein  besonderer Aspekt  des  ganzheitlich-freien  Denkens  ist   die  positive 

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