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H A N D B U C H   D E S   B E W U S S T WA N D E R N S   O N L I N E

Vor   allem   muss   diese   grundsätzliche,   natürliche   Unfähigkeit   in   der 
folgerichtig-rationalen   Forschung   immer   wieder   bedacht   und   beachtet 
werden. Ein letztes Elementarteilchen oder eine ursächliche Struktur, ein 
Punkt der Materie kann nicht mit unserem Nervensystem gefunden oder 
nachgewiesen werden! Wir  können so etwas Absolutes, Einsames nicht 
wirklich denken, denn unser folgerichtig-rationales Denken ist und kann 
nur gegenüberstellend sein. Letztlich können wir jede Wirkeinheit nur als 
Bestandteil   der   Vielfalt   erkennen,   nur   in   der   Verbindung  zur   übrigen 
Vielfalt entdecken!

Aus   einem   anderen   folgerichtig-rationalen   Blickwinkel   kann   man   die 
Ausbildung auch auf folgenden wesentlichen Aspekt reduzieren: Es geht 
darum,  dass   du  dir   selbst   deine  individuellen  und  die  vier   natürlichen 
Grenzbereiche der menschlichen Denkfähigkeiten bzw. die vier natürlichen 
Grenzbereiche deiner drei geistigen Werkzeuge im Alltag bewusst machst.
Du   kannst   lernen,   diese   vier   natürlichen   Denkgrenzbereiche   durch 
bewusste und verspielte große MW-Arbeit und mit Hilfe der Vielfalt deiner 
Umgebung   bzw.   mit   Hilfe   der   unmittelbaren   Veränderungen   deines 
Umgebungssystems  beim  Bewusstwandern   zu   überwinden.   Individuelle 
Grenzen (z.B. durch ideologiebegrenztes Denken) werden immer innerhalb 
der natürlichen Grenzbereiche liegen und können eine freie, kleine und 
große MW-Arbeit beschränken oder unmöglich machen. Es ist wesentlich, 
dass du beim Bewusstwandern vier natürliche Grenzbereiche des Denkens 
kennenlernst  und  akzeptierst.   Es   ist   der  Grenzbereich  des  unbewussten 
bzw.   halbbewussten   Denkens   und  es   sind   die   Grenzbereiche   der   drei 
bewusst einsetzbaren Funktionsebenen deines Gehirns:

Grenzen des unbewussten und halbbewussten Denkens (Grenzen der 

unbewussten RW, EW- und MW Arbeit);

Grenzen des folgerichtig-rationalen Denkens (Grenzen der bewussten 

RW-Arbeit);

Grenzen   des   emotional-assoziativen   Denkvermögens   (Grenzen   der 

bewussten EW-Arbeit);

Grenzen   des   ganzheitlich-freien   Denkvermögens   (Grenzen   der 

bewussten MW-Arbeit);

Es ergeben sich jenseits der unbewussten bzw. halbbewussten Denk- und 
Lebensweise, also beim bewussten Einsatz der drei Funktionsebenen die 
folgenden drei grundsätzlichen Denkgrenzen.

Die   rationale   /   emotionale   Denkgrenze:  Du  kannst  nicht  so  einfach 
emotional-assoziative   Gedanken   mit   deinem   folgerichtig-rationalen 

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