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H A N D B U C H   D E S   B E W U S S T WA N D E R N S   O N L I N E

Thema schützen können. 
Genüsslich erleben darfst/ musst du selbst. Leider sind viele Menschen 
noch zu fest, zu unbewusst, zu gedanken- und emotionsfixiert! Er oder Sie 
ist abgelenkt von Alltagssorgen, Bedürfnissen, Erlebnissen, Konflikten und 
Ängsten  oder  einfach  überrumpelt  von  einer  neuen  oder  noch  seltenen 
Erlebnisdimension und der Intensität des Lebensmoments. 
Wer die Welt der Bedürftigkeiten, die momentanen folgerichtig-rationalen 
Gedanken   und   emotional-assoziativen   Gedanken   nicht   immer   wieder 
effektiv und bewusst im Lebensmoment abstreifen und aussöhnen kann, 
findet   sich   bestenfalls   nach   einem   flüchtigen   Abstecher,   in   einer   der 
bekannten   unbewussten,   halbbewussten   oder   bewussten   rational-
folgerichtigen und emotional-assoziativen Erlebniswelten wieder. Wer zu 
gierig ist, neidisch, will und muss, wer zu schnell ist, radikal oder gar 
gewalttätig und krampfhaft will oder sich bedroht fühlt, wird sich schnell 
an   den   tausendfältigen   gedanklichen   und   emotionalen   Grenzen   zum 
ganzheitlich-freien   Denken   im  Alltag   erschöpfen.   Und   wer   vor   neuen 
Erlebnissen angst hat, weil ihm seine Gewohnheiten, seine unschönen oder 
grausamen  Erlebnisse   oder   Schulden  unaussöhnbar   scheinen,   der   wird 
allein gar nicht erst loslaufen und somit bewusst oder unbewusst ein Leben 
führen,  dass  allein  die  unbewusste  bzw.  halbbewusste Wahrnehmungs-, 
Denk- bzw. Lebensweise des Menschen im Alltagsmoment bevorzugt. Ein 
solches Nervensystem steht hoffentlich immer öfter allen  Lebensformen 
seiner Umwelt noch vernünftiger, noch liebevoller, noch ausgeglichener, 
noch   friedlicher,   weniger   radikal,   noch   momentbezogener   und   noch 
kooperativer   gegenüber,   als   dies   bis   jetzt   in   der   Geschichte   der 
menschlichen Gesellschaften der Fall war. Wenn dir diese Hoffnung nicht 
genügt,   du   ab   jetzt   und   nicht   erst   irgendwann   eine   selbstbewusstere, 
wirkungsvollere,   eigenverantwortlichere   und  kooperativere   Lebensweise 
bevorzugst, dann darfst und solltest du weiterlesen.

Natürliche Denkgrenzen erkennen & akzeptieren!

Eine grundlegende natürliche Denkgrenze müssen wir akzeptieren lernen. 
Sie ergibt sich aus der schon weiter oben angesprochenen Unfähigkeit des 
Nervensystems. Es ist die Unfähigkeit, welche sich aus dem Verbindungs- 
und  Entstehungsprinzip  ergibt   (siehe   oben).   Hier   nur   noch  einmal   die 
Kernaussage.

Ein   Nervensystem   kann   keine   alleinstehende   bzw.   verbindungslos 
existierende Wirkeinheit wahrnehmen bzw. denken, fühlen, erleben.

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