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H A N D B U C H   D E S   B E W U S S T WA N D E R N S   O N L I N E

gleichberechtigt gebrauchst. Wenn du keines der Drei vernachlässigst, was 
heutzutage oft noch der Fall ist, können sie ein wahrhaftiger Segen für dich 
sein. 
Bevor  dir   deine  drei Werkzeuge  vorgestellt  werden,  noch  ein Wort   zu 
diesem   Werkzeugkonzept.   Es   hat   seine   Tücken   wissenschaftliche 
Experimente,   Messungen,   Beobachtungen  und  deren   Erkenntnisse,   und 
wissenschaftlich  gewonnene  Vorstellungen  in   die  Alltagspraxis   und  die 
breite   Öffentlichkeit   zu   tragen.   Das   für   dieses   Lehrbuch   entwickelte 
Konzept   von   den   drei   geistigen   Werkzeugen   ist   auch   ein   Versuch 
wesentliche   Erkenntnisse,   der   klassischen   und   neuen   Biologie,   der 
Ökologie und der Gehirnforschung verständlich zu machen und für die 
Praxis anwendbar. Es sind Erkenntnisse die schlicht und ergreifend dein 
Leben   verändern   können,   denn  es   geht   hier   nicht   nur   um  eine   neue 
umwerfende   Geschäftsidee,   um   Neutrinos   oder   Quarks   oder 
Elementarteilchen, um das Liebesleben der Waldameise oder den neuen 
Megaherzprozessor oder den  0.1%-igen Leichtfruchtquark – sondern um 
deinen eigenen Kopf, den Inhalt deines hochgeschätzten Hauptes, um dein 
Nervensystem, um das zentrale Teil deines ganz alltäglichen Körpers, das 
viele kleine und große Lebensentscheidungen beeinflusst, das Geld anlegt, 
sich  für   eine  Lebensberufung  und Arbeit   entscheidet  oder   das   nächste 
Mittagessen wählt. Mit ihm lebst du im Alltag, du sitzt mit ihm im Auto, 
mit ihm suchst und findest du deine Braut oder deinen Gatten, erzieht ihr 
eure Kinder. Du bist auf Gedeih und Verderb mit dir selbst geeint, du 
steckst recht intim mit dir unter einer Decke und du kennst dich womöglich 
kaum. Du würdest vielleicht auch etwas enttäuscht sein, wenn du in deine 
Körpereinheit schauen würdest. So sehr du herumwühlen würdest, die drei 
Werkzeuge könntest du nicht entdecken. 
Das heißt, wenn du dir die Werkzeuge vorstellst und mit den Werkzeugen 
arbeitest, könnten die Gehirnwissenschaftler zwar etwas messen, aber im 
Alltag sind die Werkzeuge für dich praktisch unsichtbar. Sie entziehen sich 
deinen Sinnen. Nur an ihrer Wirkung und in ihrer Anwendung kannst du sie 
»begreifen«. Wenn du willst kannst du dir auch mal am Kopf kratzen, 
damit du wenigstens fürs Erste etwas in der Hand hast.
Zuerst   werden   dir   deine   drei   geistigen   Werkzeuge   bzw.   deine   drei 
bewussten  Denkfähigkeiten  vorgestellt,   du  darfst   gespannt  sein,  was   in 
deinem geistigen »Körper-Werkzeugkasten« alles zu finden ist. Auch du 
hast sie in dir und du kannst sicher einige Aspekte der Werkzeuge aus 
deiner praktischen Alltags- und Selbsterfahrung wieder entdecken.

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