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H A N D B U C H   D E S   B E W U S S T WA N D E R N S   O N L I N E

des  Planeten  Erde.  Wir   sollten  es   nicht  verpassen,  unseren  Planten  in 
unserem   Alltag   des   21.Jahrhunderts   als   Gesamtheit   und   in   den 
Bestandteilen   seiner   Vielfalt   zu   lieben,   als   Teil   von   uns   selbst   zu 
empfinden. Erst diese Empfindung schützt jeden einzelnen nachhaltig vor 
unnötigen  Stress   im Alltag,   schützt   vor   grobe   Vergehen  gegen  andere 
Menschen,   biologische   Wesen,   Ökosysteme,   bzw.   gegenüber   den 
Bestandteilen von Natur- & Landschaft, schützt vor Gefahrensituationen, 
Plünderung von Ressourcen... In unseren Alltagssituationen können wir in 
dieser   umfassenden   Eigenliebe,   mit   dieser   Empfindung   für   unseren 
Lebensraum als Teil unseres Selbst, viel gestalten und erreichen! Die Erde 
bleibt   dabei   unser   wichtigster   Lebensraum,   er   hat   eine   herausragende 
Bedeutung!   Vater   &   Mutter   Erde!   Der   Weg   zum   ganzheitlich-freien 
Denken  und  das   ganzheitlich-freie   Leben   im Alltagsmoment  selbst   ist 
immer  auch  eine  Passion,  auch  ein  Passion  auf  Vater   &   Mutter   Erde 
aufmerksam   zu   werden.   Diese   Passion   wird   nach   und   nach   alle 
Lebensbereiche,   Situationen,   Momente   erfassen,   individuell,   aber   auch 
gesellschaftlich.  Die Welt  bleibt also rund. Wir  haben uns  noch in die 
Vielfalt   dieses   Planeten   einzunischen,   wir   haben   uns   noch   mit   Ihr 
abzurunden,  letztlich   also   auch   in   der  Art   und  Weise,   wie   wir   unser 
Nervensystem im Alltagsmoment mit Ihr gemeinsam gebrauchen.
Es   ist   ein Tatsache,  dass   jedes  ganzheitlich-frei   denkende  und  lebende 
Individuum   auf   Widerstände   in   den   verschiedenen   menschlichen 
Gemeinschaften stößt und stoßen wird, deren Mitglieder noch ein weniger 
umfassendes Selbstbewusstsein entwickelt haben, ein weniger umfassend 
reflektiertes Verhalten  im  Umgang  mit  dem  eigenen  Nervensystem  und 
ihrer Umgebung zeigen und damit oft genug für sich selbst und andere 
Lebenssituationen   formen,   die   für   den   aufgeklärten,   ganzheitlich-frei 
denkenden  und  lebenden  Menschen...  einer  gewissen  natürlichen,  lange 
gewachsenen Schönheit, Friedfertigkeit, Ausgeglichenheit, Natürlichkeit im 
Eins-Sein, Gleichberechtigung, Fairness, Liebe, Vernunft, usw. entbehren. 
Wir können friedlich und sehr direkt unsere Alltagssituationen ganzheitlich-
frei und in einem gewissen Einklang formen. Natürlich können wir auch 
Maßlos sein oder werden, Krieg führen und (selbst)zerstörerisch in uns und 
in unserer Umgebung wirken. Wie auch immer, unser Nervensystem kann 
sich zu einem beachtlichen Teil, in beachtlicher Art und Weise in unserem 
Umgebungssystem verwirklichen (Ich denke da an Kunstwerke, Gärten, 
Maschinen, Städte, Kriege). Aber auch umgekehrt können sich funktionelle 
Zusammenhänge   in   und   mit   der   Umgebungswirklichkeit   in   Form   von 
Nervenzellenverbindlichkeiten,   Aktivitätsmustern,   Assoziationsfeldern 
manifestieren.   Es   kann   also   unser   Umgebungssystem   auch   unser 
Nervensystem gestalten, formen. In diesem Miteinander fällt dem WILLE, 

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